Bauhaus

Veröffentlicht auf von Lisa M.

Das Bauhaus ist die berühmteste Schule für Kunst-Design und Architektur in Deutschland. Es entstand 1919 in Weimar, gegründet von Walter Gropius. 1932 wurde die Schule in Dessau geschlossen. Nach der Auflösung findet ein Umzug nach Berlin statt (1933). Viele Vertreter wanderten nach Amerika aus und gründeten eigene Bauhausschulen. Es entstand der sogenannte internationale Stil.

Die Grundidee von Bauhaus war die Wiederherstellung der Einheit von Kunst und Handwerk, sowie das Zusammenwirken von Kunst und Industrie.

Maßgebend für das Bauhaus-Design sind die Effizienz und Nützlichkeit und die rationellen und industrialisierten Bauten. Auch maßgebend ist die Umsetzung der Idee der neuen Sachlichkeit bei der Entstehung von Häusern. Es sieht eine bessere Lebensqualität für „gewöhnliche“ Menschen vor.

Der Stil des Bauhaus ist praktisch und vollkommen schnörkellos. Es dominieren gradlinige Schnitte und streng kubische Formen, sowie weiße Fassaden und Flachdächer.

Berühmte Künstler des Bauhaus-Stils sind u.a. Oskar Schlemmer, Paul Klee, Johannes Itten und Ludwig Mies van der Rohe.

Die Städte Stuttgart, Berlin, Magdeburg und Dessau sind architektonisch moderner als Hamburg, da in Hamburg die Backsteinarchitektur dominierte. Gründe dafür war die konservative Grundhaltung des Bürgertums, der Einfluss des Oberbaudirektors Fritz Schumacher und der „Konstruktionsfanatismus“.

Durch den Bauhaus-Stil gibt es in Hamburg zahlreiche Beispiele des Neuen Bauens in Backstein. Es wurden Baukörper, Gliederungen und Raumkonzepte von Hamburger Privathäusern im Bauhausstil entworfen:

In den 20er Jahren gab es in Hamburg ein großes Interesse am Bauhaus-Stil. Die spektakulären Bauhausvillen waren zu diesem Zeitpunkt noch selten vorzufinden. Es wurden private Häuser im Bauhausstil gebaut, wie z.B. das Landhaus (1923) am Falkensteiner Ufer (Architekt: Karl Schneider), eine Villa (1930-1932) an der Parkstraße 51 (Architekt: Martin Elsaesser) und eine Synagoge (1931) an der Oberstraße 116-120 (Architekt: Felix Acher und Robert Friedman).

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